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Klimaschutz zwischen Angebot und Nachfrage

Klimaschutz fängt im Einkaufskorb an. Denn der Verbraucher bestimmt das Angebot.

Der Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die ersten Auswirkungen des Klimawandels kommen in Europa an. Sturm, Starkregen und Hochwasser gibt es plötzlich nicht nur am anderen Ende der Welt, sondern auch vor unserer Haustür. Langsam wird auch den letzten Zweiflern klar – das geht uns alle an. Doch wir alle können auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wir werden die Welt vielleicht nicht in einem Tag retten – aber würde es nicht schon sehr viel bringen, wenn jeder einzelne im Alltag ein wenig umdenken würde?

Die große Rolle der Verbraucher

Daher ist es wohl an der Zeit, das Konsumverhalten der Verbraucher etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn wo keine Nachfrage, da kein Angebot. Unser Verhalten als Verbraucher bestimmt nämlich maßgeblich, was und wie produziert wird. Man sollte also genau darüber nachdenken, welche Produkte im Einkaufswagen landen und welche besser im Regal stehen bleiben. Damit können wir einen großen Einfluss auf die Wirtschaft nehmen. Unsere Nachfrage kann die Unternehmen dazu bringen, sorgsamer mit Ressourcen umzugehen und sowohl umweltschonendere als auch sozial verträglichere Produkte anzubieten. Es liegt an uns, uns von der Wegwerfgesellschaft zu emanzipieren. Klimaschutz findet zu einem sehr großen Teil in unserem Einkaufskorb statt.

Was können Unternehmen für den Klimaschutz tun?

Mit unserem Kaufverhalten können wir also Einfluss auf die Wirtschaft nehmen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Denn Unternehmen tragen eine große Verantwortung.

Ihr CO2-Fußabdruck ist durch die Herstellung und den Transport ihrer Waren und Dienstleistungen sehr hoch. Aber: diese sogenannte „Ökobilanz“ kann man beeinflussen. Durch die gezielte Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten kann ein Unternehmen quasi „gezwungen“ werden, seine Produktionsverfahren zu optimieren. Zumindest einige Firmen haben die Zeichen der Zeit schon längst erkannt und setzen auch ohne Zwang auf aktiven Klimaschutz.

Nachhaltigkeit 2.0

Die Idee der Nachhaltigkeit gibt es schon lange. Aber sie hat sich verändert. Lesen Sie hier, woher der Begriff eigentlich kommt und was moderne Nachhaltigkeit ausmacht.

Bio-Qualität von Anfang an

Die ökologischen Wasch- und Reinigungsmittel der Marke Frosch setzen seit 1986 konsequent auf Bioqualität: zertifiziert und ausgezeichnet.

EMAS: Freiwilliger Klimaschutz

Wenn ein Unternehmen sich dafür entscheidet, seine Umweltleistungen zu verbessern, braucht es zunächst ein System. Maßnahmen müssen geplant, umgesetzt und am Ende kontrolliert werden. Seit den 1980er-Jahren wurden einige Leitlinien und Systeme zum Umweltschutz in Unternehmen entwickelt. Einheitliche gesetzliche Vorgaben gibt es jedoch bis heute nicht. Aber es gibt Hoffnung: Das Umweltmanagementsystem „Eco-Management and Audit Scheme“ der EU. Kurz: EMAS. Dieses System gilt weltweit als das anspruchsvollste und verbindlichste. Es steht für freiwilliges Umweltmanagement und regelmäßige externe Umweltbetriebsprüfungen. Und erfreulicherweise gibt es schon Unternehmen, die dieses System eingeführt haben und somit freiwillig Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen.

Initiative Frosch: Freiwillig nachhaltig

Da es keine gesetzlichen Regelungen zu nachhaltigem Wirtschaften gibt, wird es immer im Ermessen eines jeden einzelnen Unternehmens liegen, wie viel es zum Klimaschutz beitragen will. Ein Unternehmens handelt nicht zufällig nachhaltig. So wie Werner & Mertz. Das Familienunternehmen aus Mainz setzt schon lange auf EMAS und ist in Sachen Nachhaltigkeit sehr erfolgreich. Mit der Marke Frosch setzt das Unternehmen konsequent auf umweltfreundliche Produkte aus Inhaltsstoffen, die in der Natur gut abbaubar sind. Bis hin zur Verpackung wird unter hoher Ressourceneffizienz produziert. Und die Verbraucher honorieren das. Seit 2009 trägt Frosch die renommierte Auszeichnung „Deutschlands nachhaltigste Marke“.

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