Mail Google+ Per WhatsApp empfehlen
Mail Google+ Per WhatsApp empfehlen
Logo only use for Print

Ein Gelber Sack ist voller Wertstoffe

Ob Gelber Sack oder Gelbe Tonne - darin wird Verpackungsmüll gesammelt, der später recycelt werden soll. Das ist nur leider nicht immer so einfach.

Gelber Sack oder Wertstofftonne?

Ein Gelber Sack steht in jedem Haushalt. Doch es wird immer mal wieder gezweifelt, ob die Mülltrennung überhaupt Sinn macht. Landen die Abfälle am Ende nicht doch alle auf einem Haufen? Viele Menschen sind verunsichert – was gehört denn nun wohin? Ein Gelber Sack ist grundsätzlich für Verpackungsmaterialien aus Kunststoff, Metall oder Verbundmaterialien da. Zum Beispiel: Spülmittelflaschen, Joghurtbecher, Plastiktuben, Tetra-Packs, Alufolie, Dosen, etc. Für alles andere, was im Haushalt entsorgt werden muss, reicht kein Gelber Sack. Backformen, Besteck, Kleiderbügel, Nägel, Töpfe etc., gehören in die Wertstoffstoffe. Die ist in einigen Gemeinden in Deutschland bereits eingeführt worden. In anderen stehen sogenannte Wertstoffhöfe zur Verfügung.

Und wohin kommt ein Gelber Sack?

Ein Gelber Sack ist zunächst die Sammelstelle für alle Materialien, die noch einen gewissen Wert haben. Die man also wiederverwerten kann – oder zumindest könnte. Das Gesetz gibt sogar Recyclingquoten pro Material vor, um die Wiederverwertung zu gewährleisten. „Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH“ (DSD) ist der Dienstleister, der die Organisation der Entsorgung und Wiederverwertung in Deutschland verantwortet und die Recyclingquoten in einer sogenannten Leistungsbilanz alljährlich veröffentlicht. Denn in den 1990er-Jahren verpflichtete der damalige Bundesumweltminister die Hersteller dazu, ihre Verpackungen zu recyceln. Sie bezahlen für die Teilnahme am System „Grüner Punkt“ eine Lizenzgebühr. Der beauftragt sodann spezielle Abfallunternehmen, die Verpackungen einzusammeln, zu sortieren und zu verwerten. Und daher steht seitdem in jedem Haushalt ein Gelber Sack, der diese Verpackungsabfälle sammelt.

Nachhaltigkeit 2.0

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt.

Umweltschutz aus Tradition

Bei Werner & Mertz wird der Umweltschutz schon immer groß geschrieben. Das Unternehmen denkt und handelt ganzheitlich nachhaltig. Und die Ansprüche an das eigene Verhalten sind hoch. Deshalb betreibt Werner & Mertz seit vielen Jahren aktives Umweltmanagement. Zertifiziert und mehrfach ausgezeichnet.

Nicht alles kann gleich gut verwertet werden

Ein Gelber Sack ist nur leider nicht die Lösung für das Problem, das unsere Müllberge stetig wachsen. Denn nicht alles, was ein Gelber Sack enthält, kann auch problemlos wiederverwertet werden. Kunststoffe sind nicht so einfach zu recyceln wie Glas oder Papier. Zum Beispiel PET. Das steht für Polyethylenterephthalat. Ein glasklarer Kunststoff aus der Familie der Polyester. PET wird vorwiegend in der Getränkeindustrie eingesetzt. Aber auch Wasch- und Reinigungsmittel werden in PET-Flaschen abgefüllt. Ein Gelber Sack ist in der Regel voll davon. PET wiederzuverwerten ist jedoch nicht so einfach. Denn wie hochwertig die wieder gewonnenen Rohstoffe nach dem Recycling sind, hängt unter anderem von der Sortenreinheit der Abfälle ab. Zur hochwertigen Wiederverwendung müssen Verunreinigungen im nicht sichtbaren Bereich ausgeschlossen werden. Dazu werden die PET-Reste sortiert, gewaschen und geschreddert. So entsteht PET-Recyclat – das Ausgangsmaterial für neue PET-Verpackungen. Aber: dafür werden moderne Sortiertechnologien benötigt.

Die Recyclat-Initiative von Frosch

Reycycling First: die PET-Recyclat-Initiative von Werner & Mertz zielt darauf ab, die riesigen Mengen an PET-Abfällen aus dem Gelben Sack zu nutzen.

Doch Gelber Sack und Co. können vielleicht bald viel effizienter wiederverwertet werden, als heute noch üblich. Dank der „Recyclat-Initiative“ der Firma Werner & Mertz. Das Unternehmen steht mit der Marke Frosch seit 1986 für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Und nun setzen sich die Mainzer gemeinsam mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) auch für mehr Nachhaltigkeit in der Entsorgung von Abfall ein. Die Recyclat-Initiative will das Recyclingverfahren optimieren. PET-Abfall soll besser wiederverwertet werden und dazu sollen neue Sortiertechnologien eingesetzt werden. Und die Mainzer haben Erfolg. Die PET-Flaschen von Frosch bestehen zu 100 Prozent aus Recyclat, und bereits 20 Prozent davon stammt aus dem Gelben Sack – Tendenz steigend.

Goto Top