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Was sind eigentlich Tenside?

Die meisten haben den Begriff schon mal gehört. Vielleicht auch im Zusammenhang mit Waschmitteln. Aber die wenigsten wissen, was Tenside wirklich sind.

Seife ist das älteste Tensid. Es wurde schon um 2.500 v. Chr. entdeckt. Überlieferungen zufolge entstand durch das Verkochen von Olivenöl mit Holzasche eine seifenähnliche Substanz. Seit dem nutzen wir Tenside für die Körperpflege, beim Waschen und Putzen.

Was sind Tenside?

Wasser und Öl mischen sich nicht. Jedenfalls nicht von allein. Dabei helfen uns die sogenannten Tenside. Die bewirken, dass sich Fett in Wasser löst. Man spricht daher auch von „waschaktiven Substanzen“. In Reinigungsmitteln sind sie dafür zuständig, dass sich Fett beim Spülen einfach vom Teller abwaschen lässt. Und das geht so: Ein Tensidmolekül besteht aus einem „wasserliebenden“ (hydrophilen) Kopf und einem „wasserabweisenden“ (hydrophoben) Schwanz. Die hydrophoben Enden lagern sich an Fett o.ä. an, und es bildet sich eine Art „Tensidhülle“ darum. Die hydrophilen Enden verbinden sich mit dem Putzwasser. So entstehen „Fetttröpfchen mit Tensidhüllen“ - die somit quasi wasserlöslich werden.

Was sind anionische und nichtionische Tenside?

Der Kopf eines Tensidmoleküls besteht aus geladenen Teilchen. Anionische Tenside besitzen einen negativ geladenen Kopf. Bei nichtionischen Tensiden tragen die Köpfe keine Ladung.

Am häufigsten verwendet werden anionische Tenside. Zum Beispiel lineare Alkylbenzolsulfonate (LAS) oder Fettalkoholsulfate (FAS). Dabei haben nichtionische Tenside viele Vorteile. Zu ihnen zählen auch die, die vollständig auf der Grundlage nachwachsender Rohstoffe hergestellt werden können. Sie sind zudem hautfreundlicher, nicht toxisch und biologisch abbaubar.

Tenside auf der Basis von Pflanzenöl – aus heimischen Anbau

Die Firma Werner & Mertz hat daher eine Alternative zur Produktion von Tensiden entwickelt. Das Unternehmen steht mit der Marke Frosch schon seit 1986 für Umweltschutz und nachhaltiges Handeln. Bei der Herstellung seiner Frosch- und green-care-Produkte verzichten die Mainzer daher weitestgehend auf anionische Tenside auf Erdöl-Basis und verwendet stattdessen die, die auf der Basis von Pflanzenöl hergestellt werden können. Weltweit wird dazu in erster Linie das umstrittene Palmkernöl genutzt. Aber auch da hat das innovative Unternehmen eine bessere Idee: Werner & Mertz setzt auf die heimische Ölpflanze Raps und unterstreicht damit einmal mehr seinen ganzheitlich nachhaltigen Ansatz!

Was genau Tenside sind, lesen Sie hier!

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