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Aktiver Arten – und Klimaschutz

Seit 1998 arbeitet Werner & Mertz in einer Vielzahl von Projekten mit dem NABU zusammen. Umwelt- und Artenschutz zum Erhalt der biologischen Vielfalt werden in Mainz groß geschrieben.

Frosch schützt Frösche

Seit über 100 Jahren ist der Frosch unser Firmenlogo. Deswegen gibt es bereits seit 1998 das Projekt „Frosch schützt Frösche“, das wir zusammen mit dem NABU in Rheinland-Pfalz durchführen. Wasser ist das Lebenselixier des Frosches. Und gerade im Ballungsgebiet Rhein-Main, wo viele Nutzungsarten auf engstem Raum konzentriert sind, ist der Schutz der Gewässer und der Auenlandschaften von grundlegender Bedeutung. Gemeinsam mit dem NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen setzt sich Werner & Mertz daher dafür ein, den Lebensraum für den Laubfrosch hier zu verbessern. Mit Erfolg: das Vorkommen dieser seltenen Froschart konnte dadurch nachhaltig gesichert werden. Im Zuge des Projektes wurden unter anderem Grünflächen gekauft, um das Laich-, Sommer- und Winterhabitat der Frösche zu optimieren und die Biotopfunktion für Jungfrösche zu verbessern. Zudem wurden seltene Pflanzenarten der Feucht- und Stromtalwiesen vermehrt und in die vorhandenen Feuchtwiesen ausgewildert. Das sorgt für ein verbessertes Blütenangebot, einen größeren Insektenreichtum und somit eine bessere Nahrungsgrundlage für die Jungfrösche.

NABU Projekt: Frosch schützt Frösche
NABU Projekt: Frosch schützt Frösche

Arten- und Klimaschutz im Auwald

Im Rahmen seines Engagements zum Erhalt der biologischen Vielfalt unterstützt Werner & Mertz auch den Arten- und Klimaschutz im Auwald, ein weiteres NABU-Projekt. Auwälder in den Flussniederungen gehören zu den artenreichsten Naturlebensräumen in Deutschland. Das Hochwasser der angrenzenden Flüsse sorgt für einen stetigen Wechsel der Lebensraumbedingungen. Die daraus resultierende Vielfalt des Pflanzenreichs bildet die Grundlage für eine besonders artenreiche Fauna. Die Harter Aue ist eine Halbinsel im Naturschutzgebiet Fulder Aue-Ilmen Aue bei Ingelheim am Rhein, die lange brach lagen. Der NABU hat sich dafür eingesetzt, dass diese Flächen wieder mit auentypischen Gehölzen bepflanzt werden. Durch das stetige Wachstum binden die Pflanzen CO2. Laut einer Studie der TU München können das jährlich bis zu fünf Tonnen CO2 sein.

Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Torf bindet CO2 aus der Atmosphäre und leistet so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Im Hochwald Nationalpark sind die großflächigen Moorbereiche das prägende Ökosystem. Wegebau, Entwässerung und Aufforstung führten jedoch zu erheblichen Veränderungen und teilweise sogar zum Verlust der Moorlebensräume. Die schleichende Zersetzung des Torfes war eine Folge.

Gemeinsam mit dem NABU Rheinland-Pfalz setzt sich Werner & Mertz daher aktiv für das LIFE-Projekt „Wiederherstellung und Erhalt von Hang- und Zwischenmooren im Hochwald (Hunsrück)“ ein. Ziel des Projektes ist es, die wertvollen Feuchtgebiete zu reaktivieren, sodass sich moortypische Pflanzen und Tiere wieder ansiedeln können und die Zersetzung des Torfes gestoppt wird.

LIFE-Natur ist ein Förderprogramm der EU zur Finanzierung von Naturschutz-maßnahmen, die die gesamte Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten erhalten und den Artenschwund durch gezielte Naturschutzmaßnahmen stoppen sollen.

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