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Umweltpolitik im Unternehmen

Umweltpolitik ist das Thema des 21. Jahrhunderts. Das Klima verändert sich. Die Gesellschaft fordert mehr Nachhaltigkeit. Und wie reagiert die Wirtschaft?

Als in den 1970er Jahren die Umweltprobleme zunehmend sichtbar wurden, begann sich die Umweltpolitik als ein eigenständiger Politikbereich herauszubilden. Diese Entwicklung begann zunächst in der Bundesregierung selbst. Im September 1971 wurde unter Bundeskanzler Willy Brandt das erste Umweltprogramm verabschiedet. Und erst dieses Programm weckte in der Zivilgesellschaft so etwas wie ein Umweltbewusstsein.

Umweltpolitik setzt sich durch

Die wirtschaftliche Krise in der Mitte der 1970er-Jahre drängte die Umweltpolitik vorerst in den Hintergrund. Es war die Rede vom „Jobkiller Umweltschutz“ und die Regierung fuhr ihre Aktivitäten in der Umweltpolitik zurück. Erst die Ölkrise 1979/80 holte die Bedeutung des Umweltschutzes wieder zurück in das kollektive Bewusstsein. Umweltprobleme traten immer häufiger in Erscheinung und die Wahrnehmung in der Bevölkerung stieg immer weiter. Mit dem Einzug der Partei „Die Grünen“ in den Bundestag im Jahr 1983 etablierte sich die Umweltpolitik endgültig.

Initiative Frosch

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt. Lesen Sie mehr.

Ausgezeichneter Umweltschutz

Bei Werner & Mertz wird der Umweltschutz schon immer groß geschrieben. Das Unternehmen denkt und handelt ganzheitlich nachhaltig. Und die Ansprüche an das eigene Verhalten sind hoch. Deshalb betreibt Werner & Mertz seit vielen Jahren aktives Umweltmanagement. Zertifiziert und mehrfach ausgezeichnet. Lesen Sie mehr.

Umweltpolitik im Unternehmen

Im weiteren Verlauf der 1980er-Jahre wurde dann im Rahmen der internationalen Umweltpolitik das sogenannte „Drei-Säulen-Modell“ der Nachhaltigkeit entwickelt. Dieses Modell setzte die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Ziele einer Gesellschaft zueinander in Bezug. Und auch die Umweltpolitik innerhalb eines Unternehmens basiert auf diesen Überlegungen. Zukunftsfähig ist eine Unternehmung dann, wenn sie Ressourcen schont. Auch im wirtschaftlichen Sinne. Wenn sie also nicht über ihre Verhältnisse lebt, effizient wirtschaftet und langfristig investiert. Um den Ansprüchen dieser internen Umweltpolitik gerecht werden zu können, brauchen Unternehmen Steuerungs- und Kontrollinstrumente. Zum Beispiel Umweltmanagementsysteme.

Umweltmanagement: EMAS

EMAS: Die europäische Auszeichnung für Nachhaltigkeit

Um eine nachhaltige Umweltpolitik im Unternehmen zu verankern gibt es mehrere Möglichkeiten. Die DIN ISO 26000 oder auch die international gültige DIN ISO 14001 bieten Orientierung und Empfehlungen für ein umweltbewusstes Management. Es handelt sich hierbei aber eher um Leitfäden, als verbindliche Anforderungskataloge. Das „Eco-Management and Audit Scheme“ (EMAS) ist anders. EMAS ist das Umweltmanagementsystem der Europäischen Union und gilt im globalen Vergleich als das anspruchsvollste und umfassendste System für Umweltmanagement. Es steht für freiwilliges Engagement und geht weit über gesetzliche Anforderungen hinaus. Entwickelt wurde es für Unternehmen, die ihre Umweltleistung im Rahmen ihrer Umweltpolitik kontinuierlich verbessern wollen. Mit EMAS wird diese Verbesserung kontrolliert und zertifiziert.

Ausgezeichnete Umweltpolitik

Da es bislang nur wenige gesetzlichen Regelungen zu nachhaltigem Wirtschaften gibt, wird es immer im Ermessen eines jeden einzelnen Unternehmens liegen, wie nachhaltig es sein will. Und genau in dieser Frage entscheidet sich dann die eigene Umweltpolitik. Ein Unternehmen handelt ja nicht zufällig nachhaltig – sondern aus Überzeugung. So wie Werner & Mertz. Das Familienunternehmen aus Mainz setzt schon seit 10 Jahren auf EMAS und ist in Sachen nachhaltige Unternehmensführung sehr erfolgreich. Im Jahr 2009 bekam die Marke Frosch die renommierte Auszeichnung „Deutschlands nachhaltigste Marke“.

Aber auch über den eigenen Tellerrand hinaus ist Werner & Mertz sehr aktiv. Das Unternehmen unterstützt zum Beispiel die Werbekampagne "Wir für EMAS". Darin sprechen sich prominente Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Umweltpolitik und Gesellschaft dafür aus, das System weiter zu stärken und bekannt zu machen.

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