Logo only use for Print

Umweltschutz: Eine Frage der Nachfrage

Als Verbraucher haben wir einen großen Einfluss auf den Umweltschutz.

Die ersten Auswirkungen des Klimawandels kommen in Europa an. Sturm, Starkregen und Hochwasser gibt es plötzlich nicht nur am anderen Ende der Welt, sondern auch vor unserer Haustür. Langsam wird klar – das geht uns alle an. Doch es können auch alle einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wenn jeder im Alltag ein wenig umdenkt. Zum Beispiel beim Einkaufen.

Die Macht der Verbraucher

Wo keine Nachfrage, da kein Angebot. Unser Verhalten als Verbraucher bestimmt maßgeblich, was und wie produziert wird. Umweltschutz findet also zu einem großen Teil in unseren Einkaufskörben statt. Und das Bewusstsein dafür scheint zu wachsen. Denn das Verbraucherverhalten in Deutschland hat sich verändert: Nachhaltiger Konsum setzt sich langsam durch. Eine Studie aus dem Jahr 2013 zeigt: 2009 kaufte nur knapp jeder vierte Befragte häufig Produkte, die nachhaltig hergestellt wurden (26%). Vier Jahre später sind es mehr als doppelt so viele (56%). Produktqualität, Produktumfeld und Herstellungsbedingungen sind gleichermaßen relevante Kaufkriterien. Das setzt Unternehmen unter Druck, ihre Geschäftsmodelle auf Umweltschutz und soziale Aspekte hin zu überprüfen.

Umweltschutz ist nicht gleich Umweltschutz

Die Anzahl an Unternehmen, die sich für den Umweltschutz engagieren, steigt. Aber kann man allen Umweltsiegeln gleichermaßen trauen, mit denen die Firmen werben? Welches Siegel steht für was? Nach welchen Kriterien werden sie vergeben? Mit wachsendem Angebot steigt auch die Verunsicherung. Orientierung geben Zertifizierungen, die darüber Auskunft geben, wie konkret das Umweltmanagement in einem Unternehmen installiert wurde. Systeme, die auf europäischer Ebene zum Umweltschutz entwickelt wurden und die heute höchste Standards erfüllen – so wie die EMAS-Verordnung.

Initiative Frosch

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt. Lesen Sie mehr.

Ausgezeichneter Umweltschutz

Bei Werner & Mertz wird der Umweltschutz schon immer groß geschrieben. Das Unternehmen denkt und handelt ganzheitlich nachhaltig. Und die Ansprüche an das eigene Verhalten sind hoch. Deshalb betreibt Werner & Mertz seit vielen Jahren aktives Umweltmanagement. Zertifiziert und mehrfach ausgezeichnet. Lesen Sie mehr.

EMAS: Das Zertifikat für Umweltschutz im Unternehmen

Das EMAS-Logo

Mit diesem Logo kann das Engagement nach außen dokumentiert werden. Seit dem 11. Januar 2010, gibt es nur noch eine Version des Logos mit dem Zusatz "geprüftes Umweltmanagement".

EMAS: Freiwilliger Umweltschutz

Wenn ein Unternehmen sich dafür entscheidet, aktiven Umweltschutz zu betreiben, braucht es zunächst ein sogenanntes Umweltmanagementsystem. Denn Maßnahmen müssen geplant, umgesetzt und schließlich auch kontrolliert werden. Gesetzliche Vorgaben dafür gibt es jedoch nur wenige. Aber es gibt einen Lichtblick: Das „Eco-Management and Audit Scheme“ der EU - kurz: EMAS. Es gilt weltweit als das anspruchsvollste und verbindlichste System zum Umweltschutz. Es steht für freiwilliges Umweltmanagement und regelmäßige externe Umweltbetriebsprüfungen. Unternehmen, die dieses System eingeführt haben, übernehmen freiwillig eine große Verantwortung für den Umweltschutz. Und das wird zertifiziert.

Der deutsche Nachhaltigkeitspreis: 2009 wird die Marke Frosch ausgezeichnet

Die Marke Frosch: Umweltschutz von Anfang an

Das Engagement für den Umweltschutz, das Verbraucher mittlerweile immer stärker einfordern, ist für einige Unternehmen immer schon das Kerngeschäft gewesen. So wie für Werner & Mertz. Mit der Marke Frosch steht das Familienunternehmen seit 1986 für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Daher setzen die Mainzer auch konsequent auf EMAS. In der Werbekampagne "Wir für EMAS" sprechen sie sich neben prominenten Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft dafür aus, das System weiter zu stärken und bekannt zu machen. Reinhard Schneider, Geschäftsführer bei Werner & Mertz sagt: „Mit EMAS, der umfassendsten und anspruchsvollsten Umweltzertifizierung, können wir belegen, wie konsequent unsere Nachhaltigkeitsphilosophie auch tatsächlich in unserem Unternehmen gelebt wird. Damit leistet EMAS einen starken Beitrag zur weiteren Vertiefung des hohen Vertrauens unserer Kunden in unsere Produkte.“ Der Erfolg gibt ihm Recht: Damals wurde Frosch zum Ökopionier - heute ist die Marke mehr als „in“. Seit 2009 trägt sie den renommierten Titel „Deutschlands nachhaltigste Marke“.

Goto Top