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Die Zerstörung des Regenwaldes aufhalten!

Die Zerstörung des Regenwaldes schreitet voran. Die Welt will Tropenholz, günstige Lebensmittel und Verbrauchsgüter. Und zahlt einen hohen Preis. Gibt es denn keine Alternativen?

Was haben das Fleisch im Supermarkt, ein Wohnzimmertisch, ein Schokoriegel und ein Putzmittel gemeinsam? Sie alle sind der Grund, warum die Regenwälder dieser Welt zerstört werden. Um den großen Hunger auf günstige Nahrungsmittel und die Dinge des täglichen Lebens zu stillen, reicht der Produktionsstandort Europa längst nicht mehr aus.

Welche Gründe hat die Zerstörung des Regenwaldes?

Weltweit wird immer mehr Fleisch gegessen. Also müssen auch immer mehr Tiere gehalten und gefüttert werden. Und dafür werden riesige Flächen an Regenwald zerstört. Aber auch für die illegale Abholzung von Tropenhölzern wie Teak, Mahagoni oder Palisander. Die lassen sich auf dem Weltmarkt gut verkaufen. Und dann ist da noch das Palmöl. Für den Anbau von Ölpalmen wird ein tropisches Klima und viel Platz benötigt – der Regenwald muss weichen. Denn die Nachfrage nach Palmöl ist hoch. Es steckt in fast allen Produkten, die wir in unserem Haushalt finden: Margarine, Pizza, Schokolade, Kosmetik, Waschmittel, und vieles mehr.

Nachhaltigkeit 2.0

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt. Lesen Sie mehr.

Effektives Recycling

Bisher wird das Potential aus dem Gelben Sack kaum genutzt. Die Recyclat-Initiative von Werner & Mertz will das ändern. Das Unternehmen wirbt für den Einsatz innovativer Recyclingverfahren, mit denen das Material aus dem Gelben Sack für die Herstellung neuer Verpackungen nutzbar gemacht werden kann. Lesen Sie hier, wie das geht.

Was kann man tun?

Wenn man der Zerstörung des Regenwaldes Einhalt gebieten will, muss man sich zunächst fragen, welche Konsumgewohnheiten man hat. Und welche man bereit ist zu verändern. Zum Beispiel die Essgewohnheiten. Etwas weniger Fleisch tut es vielleicht auch. Oder besser noch: Bio-Fleisch. Und statt eines Gartenstuhls aus Teak kann es ja auch einer aus Kiefer sein. Bei den Nahrungs- und Waschmitteln wird es schon schwieriger. Denn viele Produkte kommen noch nicht ganz ohne Palmöl aus. Aber man kann durchaus darauf achten, welche Mengen verwendet werden. Und ob ein Hersteller sich bemüht, den Einsatz von Palmöl zu vermeiden. Man kann ja auch nachfragen. Ein Hersteller, der sich Mühe gibt, wird Ihnen offen antworten.

Waschsubstanzen aus heimischen Pflanzen

Raps ist ein bekannter Öllieferant. Er gehört zu den bedeutendsten nachwachsenden Rohstoffen weltweit. Und damit ist er eine gute Alternative zu Soja und Ölpalme. Denn man kann Rapsöl nicht nur in Nahrungsmittel einsetzen, sondern auch in Wasch- und Reinigungsmitteln. Aus Raps können pflanzliche Waschsubstanzen, sogenannte Tenside gewonnen werden. Das Unternehmen Werner & Mertz hat die Produkte seiner Marke Frosch bereits dahingehend umgestellt. 2013 wurden etliche Rezepturen von Frosch-Reinigern und -Pflegemitteln erneuert. Sie enthalten zwischen 10 und 100 Prozent Tenside auf Basis heimischer Pflanzen - Schritt für Schritt soll die gesamte Palette der Froschprodukte folgen.

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