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Nachhaltiger Konsum stoppt die Abholzung des Regenwaldes

Die Abholzung des Regenwaldes ist eine große Bedrohung für Mensch und Tier. Billiges Fleisch, schicke Möbel und günstiges Palmöl scheinen wichtiger zu sein, als die grüne Lunge der Erde.

Was hat das Fleisch im Supermarkt mit dem Regenwald zu tun? Ihr Wohnzimmertisch, der Schokoriegel, oder die Reinigungsmittel, die Sie im Haushalt verwenden? Diese Fragen stellt man sich nicht unbedingt. Und doch sind sie so wichtig. Um den großen Hunger auf günstige Nahrungsmittel und die Dinge des täglichen Lebens zu stillen, reicht der Produktionsstandort Europa längst nicht mehr aus.

Gründe für die Abholzung des Regenwaldes

Der größte Faktor bei der Vernichtung von Regenwald ist die Nachfrage nach Fleisch. Weltweit wird immer mehr davon gegessen. Also müssen auch immer mehr Tiere gehalten und gefüttert werden. Dafür werden riesige Flächen an Regenwald geopfert. Auch Möbel aus Teak-Holz oder Palisander sind schwer in Mode. Und genau das ist das Problem. Tropenholz ist günstig. Vor allem, weil die Abholzung in Indonesien, auf Borneo oder in Südamerika meist illegal betrieben wird. Und dann ist da noch das Palmöl, Palmfett oder Palmkernöl. Es wird aus den Früchten der Ölpalme gewonnen. Diese brauchen zum Wachsen tropisches Klima und viel Platz – der Regenwald muss weichen. Und die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit an. Es ist in fast allen Produkten des täglichen Lebens enthalten: Margarine, Pizza, Schokolade, Kosmetik, Waschmittel, und vieles mehr.

Initiative Frosch

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt. Lesen Sie mehr.

Effektives Recycling

Bisher wird das Potential aus dem Gelben Sack kaum genutzt. Die Recyclat-Initiative von Werner & Mertz will das ändern. Das Unternehmen wirbt für den Einsatz innovativer Recyclingverfahren, mit denen das Material aus dem Gelben Sack für die Herstellung neuer Verpackungen nutzbar gemacht werden kann. Lesen Sie hier, wie das geht.

Konsum hinterfragen hilft

Wenn man etwas gegen die Abholzung des Regenwaldes tun will, muss man sich sicher erst einmal fragen, welche Konsumgewohnheiten man hat. Und welche man bereit ist zu verändern. Aber welche Alternativen gibt es überhaupt? Etwas weniger Fleisch zu essen und auf Bio-Fleisch umzusteigen, wäre eine Idee. Oder beim nächsten Möbelkauf darauf zu achten, ob es sich um Tropenholz handelt. Bei Nahrungs- und Waschmitteln ist es etwas schwieriger. Da kommen viele Produkte leider noch nicht ganz ohne Palmöl aus. Hier gäbe es allerdings die Möglichkeit, auf die verwendeten Mengen zu achten. Und darauf, ob ein Hersteller sich bemüht, den Einsatz von Palmöl zu vermeiden, oder nicht. Fragen Sie im Zweifelsfall einfach nach. Ein Hersteller, der ein reines Gewissen hat, wird Ihnen offen Rede und Antwort stehen.

Pflanzliche Waschsubstanzen aus Rapsöl

Als Öllieferant besitzt Raps eine lange Tradition. In Deutschland wird er auf etwa 1,4 Millionen Hektar angebaut. Er gehört zu den bedeutendsten nachwachsenden Rohstoffen. Um die Abholzung des Regenwaldes für Soja- und Palmöl einzudämmen, ist er eine gute Alternative. Denn neben dem Einsatz in der Nahrungsmittelindustrie, kann Rapsöl auch in Reinigungsmitteln verwendet werden. Denn: Aus Raps gewinnt man pflanzliche Waschsubstanzen, sogenannte Tenside. Das Unternehmen Werner & Mertz, bekannt durch die Marke Frosch, hat seine Produktion bereits umgestellt. 2013 wurden etliche Rezepturen von Frosch-Reinigern und -Pflegemitteln erneuert. Diese Produkte enthalten zwischen 10 und 100 Prozent Tenside auf Basis heimischer Pflanzen. Und schrittweise soll die gesamte Palette der Froschprodukte auf die nachhaltig gewonnenen Tenside umgestellt werden.

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