Logo only use for Print

Die Sache mit dem Recycling von Kunststoffen

Es könnte so einfach sein. Aber das Recycling von Kunststoffen ist leider nicht so einfach. Dabei fehlt es nicht an der nötigen Technologie. Denn die gibt es schon längst.

Weltweit produzieren wir ungefähr 3,5 Millionen Tonnen Abfall täglich. Der größte Teil davon sind Verpackungsmaterialien. In Deutschland wird dieser Müll zwar fleißig getrennt – doch es wird nicht alles recycelt. Das liegt unter anderem daran, dass es gar nicht so einfach ist. Vor allem das Recycling von Kunststoffen ist eine Herausforderung.

Was ist Recycling überhaupt?

Beim Recycling wird "Abfall" zu sogenannten Sekundärrohstoffen aufbereitet. Denn diese können zur Herstellung neuer Produkte wiederverwendet werden. Entweder für den ursprünglichen Zweck, oder für andere Zwecke. Das Recycling von Kunststoffen ist jedoch sehr viel schwieriger, als die Wiederaufbereitung von zum Beispiel Papier oder Glas. Aber warum sammeln und trennen wir unsere Abfälle dann überhaupt so sorgfältig?

Nachhaltigkeit 2.0

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt.

Waschkraft aus der Natur

Tenside sind waschaktive Substanzen. Sie sorgen dafür, dass sich Fett und Schmutz in Wasser lösen. Leider basieren die meisten auf Erdöl. Und das hat sehr negativen Folgen für Mensch und Umwelt. Doch es gibt auch Alternativen. Bei Werner & Mertz setzt man auf natürliche Wirkstoffe und Tenside auf Basis heimischer Pflanzen. Neugierig?

Das Recycling von Kunststoffen ist eine Herausforderung

Viele Menschen glauben schon gar nicht mehr an Recycling. Sie denken, dass der sorgfältig getrennte Müll am Ende doch auf ein und demselben Haufen landet. Die Sammelei mache also gar keinen Sinn. Macht sie aber doch. Das Recycling von Kunststoffen ist ja nicht unmöglich – es ist nur aufwendig. Denn beim klassischen Recycling mit den gängigen Verfahren erreicht man nicht die Qualität, die man für die Produktion von hochwertigen neuen Verpackungsmaterialien bräuchte. Zur Wiederaufbereitung von PET zum Beispiel wird der Abfall zunächst sortiert, gewaschen und geschreddert. So entstehen die sogenannten PET-Flakes, also das Recyclat. Das kann zur Herstellung neuer PET-Verpackungen beigemischt werden. Doch für eine hochwertige Wiederwertung muss dieses Recyclat sortenrein und sauber sein. Selbst Verunreinigungen im nicht mehr sichtbaren Bereich müssen ausgeschlossen werden. Und um das gewährleisten zu können, werden spezielle Sortiertechnologien benötigt. Diese gibt es schon, sie sind vielen jedoch einfach noch zu teuer. Das könnte man ändern, wenn mehr Hersteller sich an den modernen Verfahren für hochwertiges Recycling von Kunststoffen beteiligen würden.

Die Initiative Frosch

Recycling First: die PET-Recyclat-Initiative von Werner & Mertz setzt sich dafür ein, dass beim Recycling von Kunststoffen verstärkt die neuen Sortieranlagen zum Einsatz kommen..

Verantwortungsvolle Unternehmen setzen sich nun dafür ein, dass beim Recycling von Kunststoffen verstärkt die neuen Sortieranlagen zum Einsatz kommen. Damit mehr Material aus dem Gelben Sack wiederverwertet werden kann. Die „Recyclat-Initiative“ von Werner & Mertz, bekannt durch die Marke Frosch, will im Rahmen einer Initiative gemeinsam mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) erreichen, dass das Recycling von Kunststoffen optimiert wird. Und die Mainzer sind damit sehr erfolgreich. Die PET-Flaschen ihrer Marke Frosch werden bereits zu 100 Prozent aus Altplastik hergestellt - und schon 20 Prozent davon stammen aus dem Gelben Sack. Tendenz steigend.

Goto Top