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Grüner Punkt - und dann?

Ein grüner Punkt ist ein Signal. Hier wird recycelt – das ist die Aussage. Doch wird auch wirklich alles wiederverwertet?

Was bedeutet ein Grüner Punkt?

Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) wurde 1990 gegründet. Er ist ein geschütztes Markenzeichen und kennzeichnet Verkaufsverpackungen, die entweder im Gelben Sack, in der Gelben Tonne, in Altglascontainern oder in der Altpapiertonne gesammelt und recycelt werden.

Wie funktioniert das System?

Der damalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer verpflichtete die Hersteller im Rahmen einer Verpackungsverordnung dazu, ihre Verpackungen zu recyceln. Zur Abwicklung und Kontrolle wurde ein entsprechendes System - das Duale System Deutschland (DSD) eingeführt. Die Hersteller bezahlten für die Teilnahme an diesem System und für die Nutzung des Markenzeichens „Grüner Punkt“ eine Lizenzgebühr an das DSD. Dieses wiederum beauftragte spezielle Abfallunternehmen, die Verpackungen einzusammeln, zu sortieren und zu verwerten. Der Hersteller, der die Marke „Grüner Punkt“ auf seiner Verpackung verwendete, zeigte damit, dass er die Regeln der Verordnung einhielt. Seit 2009 gibt es keine Kennzeichnungspflicht mehr für registrierte Teilnehmer – das System „Grüner Punkt“ besteht aber nach wie vor und kann auch von anderen Teilnehmern am Dualen System genutzt werden.

Nachhaltigkeit 2.0

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt.

Umweltschutz aus Tradition

Bei Werner & Mertz wird der Umweltschutz schon immer groß geschrieben. Das Unternehmen denkt und handelt ganzheitlich nachhaltig. Und die Ansprüche an das eigene Verhalten sind hoch. Deshalb betreibt Werner & Mertz seit vielen Jahren aktives Umweltmanagement. Zertifiziert und mehrfach ausgezeichnet.

Grüner Punkt oder nicht – wird wirklich alles recycelt?

Macht die Mülltrennung wirklich Sinn? Schützt das Markenzeichen „Grüner Punkt“ wirklich davor, dass Verpackungen am Ende doch alle auf ein und demselben Haufen landen? Es macht Sinn. Ob „Grüner Punkt“ draufsteht, oder nicht. Vor allem Glas und Papier können sehr gut recycelt werden. Auch Aluminium oder Blech. Zudem hat der Gesetzgeber vorgesorgt und pro Material bestimmte Recyclingquoten eingeführt. Die Sache hat nur einen Haken: nicht alles kann gleich gut wiederverwertet werden.

Das Problem mit dem Kunststoff

Bei einigen Materialien ist das Recycling nicht so einfach. Daran kann auch ein „Grüner Punkt“ nichts ändern. Wie hochwertig der wieder gewonnene Rohstoff nach dem Recycling ist, hängt unter anderem von der Sortenreinheit des Abfalls ab. Dabei ist es völlig unerheblich, ob ein grüner Punkt draufsteht. Zum Beispiel PET-Abfälle werden gesammelt, sortiert, gewaschen und geschreddert. So entsteht PET-Recyclat – die Ausgangsbasis für neue PET-Verpackungen. Zur hochwertigen Wiederverwendung müssen Verunreinigungen im nicht sichtbaren Bereich ausgeschlossen werden. Mit Hilfe moderner Technologien ist das möglich. Aber die sind teuer.

Die Recyclat-Initiative von Frosch

Reycycling First: die PET-Recyclat-Initiative von Werner & Mertz zielt darauf ab, die riesigen Mengen an PET-Abfällen zu nutzen.

Ein grüner Punkt als Erkennungszeichen für aktives Recycling war ein guter Anfang. Doch das System des Recyclings muss sich weiterentwickeln. Genau das will die „Recyclat-Initiative“ der Firma Werner & Mertz erreichen. Das Unternehmen steht mit der Marke Frosch seit 1986 für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) setzen sich die Mainzer nun für mehr Nachhaltigkeit in der Abfallentsorgung ein. Die Recyclat-Initiative will eine bessere Wiederverwendung von PET-Abfall aus dem Gelben Sack erreichen. Dazu sollen neue Sortiertechnologien eingesetzt werden. Mit Erfolg: Die PET-Flaschen der Marke Frosch bestehen bereits zu 100 Prozent aus Altplastik– und schon 20 Prozent davon stammen aus dem Gelben Sack!

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