Logo only use for Print

Pet Flaschen besser recyceln

Pet Flaschen sind sehr beliebt. Sie wiegen weniger als Glasflaschen und man muss kein schlechtes Gewissen haben - denn sie werden ja recycelt. Oder?

Pet steht für Polyethylenterephtalat. Das ist ein Kunststoff aus der Familie der Polyester. Seit den 1980er-Jahren werden daraus die sogenannten Pet Flaschen hergestellt. Vor allem für die Getränkeindustrie. Es gibt sowohl Einweg- als auch Mehrwegflaschen. Die Pet Flaschen aus dem Mehrwegsystem sind deutlich stabiler. Aber auch sie halten nicht ewig. Nach ca. 20 Rückläufen müssen auch sie ersetzt werden.

Der Siegeszug der Pet Flaschen

Schon in den 1960er-Jahren wurden Pet Flaschen entwickelt. Damals musst jedoch noch ein anderes Kunststoffmaterial zur Produktion beigemischt werden. Erst seit den 1990er-Jahren können sie vollständig aus Pet hergestellt werden. Technischen Weiterentwicklungen und eine effizientere Produktion führten bald zu einer weiten Verbreitung der Pet Flaschen auf dem Markt. Softdrinks und Fruchtsäfte werden mittlerweile häufiger in Pet Flaschen abgefüllt, als in Glasflaschen. Sie sind leicht, die Verbraucher mögen sie - aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille.

Nachhaltigkeit 2.0

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt.

Umweltschutz aus Tradition

Bei Werner & Mertz wird der Umweltschutz schon immer groß geschrieben. Das Unternehmen denkt und handelt ganzheitlich nachhaltig. Und die Ansprüche an das eigene Verhalten sind hoch. Deshalb betreibt Werner & Mertz seit vielen Jahren aktives Umweltmanagement. Zertifiziert und mehrfach ausgezeichnet.

Plastikmüll landet im Ozean

Wir in Deutschland haben es gut. Wir müssen nur den Hahn aufdrehen und schon fließt das kühle Nass - in Trinkwasserqualität. Das ist in vielen Teilen der Erde leider nicht so. Die Trinkwasserverschmutzung ist hoch. Vor allem in Afrika und Asien sind die Menschen auf sauberes Wasser aus Pet Flaschen angewiesen. Aber nicht nur dort, sondern auch in Europa haben diese Flaschen einen großen Anteil an den Haushaltsabfällen. Sie erhöhen das Volumen der Müllberge immens. In den Entwicklungsländern landen sie zudem oft in den Binnengewässern, den Flüssen und in den Ozeanen. Mit katastrophalen Folgen. Und selbst in Europa werden nur ungefähr 48 Prozent der Pet Flaschen eingesammelt.

Recycling von Pet Flaschen

In Deutschland werden Pet Flaschen teils recycelt, teils aber auch thermisch verwertet, also in Müllverbrennungsanlagen als Brennstoff verwendet. Das liegt unter anderem daran, das Recycling von Pet leider nicht ganz so einfach ist. Nur ein Teil der Pet-Abfälle kann bei der Neuproduktion wiederverwertet werden. Dafür wird der Pet-Abfall zunächst gesammelt, sortiert, gewaschen und geschreddert. So entstehen Pet-Flakes - das sogenannte Pet-Recyclat. Doch um hochwertiges Recyclat für die Produktion neuer Pet Flaschen zu erhalten, müssen die Flakes „sortenrein“ sein. Sogar Verunreinigungen im nicht mehr sichtbaren Bereich müssen ausgeschlossen werden. Und um das gewährleisten zu können, müssen spezielle Sortiertechnologien eingesetzt werden.

Die Recyclat-Initiative

Reycycling First: die PET-Recyclat-Initiative von Werner & Mertz zielt darauf ab, die riesigen Mengen an PET-Abfällen aus dem Gelben Sack zu nutzen.

Für einen verstärkten Einsatz dieser Sortiertechnologien gibt es jetzt prominente Fürsprecher. Verantwortungsvolle Unternehmen werden aktiv. Das Familienunternehmen Werner & Mertz, bekannt durch die Marke Frosch, setzt sich im Rahmen einer Initiative gemeinsam mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) für mehr Nachhaltigkeit in der Abfallentsorgung ein. Die „Recyclat Initiative“ von Werner & Mertz will das Recycling von Pet Flaschen optimieren und eine bessere Wiederverwertbarkeit gewährleisten. Hierfür sollen die neuen Sortiertechnologien zum Einsatz kommen. Und das Projektteam kann bereits erste Erfolge vermelden: Die Pet Flaschen der Marke Frosch werden schon zu 100 Prozent aus Altplastik hergestellt. Und bereits 20 Prozent davon stammen aus dem Gelben Sack. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Goto Top