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Recyclat: aus alt mach neu

Das Recycling von PET-Abfall ist eine super Sache. Aber warum ist es so schwierig, hochwertiges Recyclat zu gewinnen?

PET-Flaschen sind beliebt. Sie wiegen weniger als Glasflaschen und die Verbraucher mögen sie. Seit den 1980er-Jahren werden sie hergestellt. Vor allem für die Getränkeindustrie. Doch obwohl PET-Abfälle in Deutschland gesammelt und recycelt werden, können sie nicht hundertprozentig wiederverwertet werden. Denn hochwertiges Recyclat für die Neuproduktion von PET-Flaschen zu gewinnen, ist sehr aufwendig.

Was ist Recycling eigentlich?

Recycling bezeichnet den Prozess, bei dem Abfälle aufbereitet werden. Zum Beispiel zu Recyclat. Dieses wiederum kann zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden. Recycling ist also ein Verfahren, durch das Abfall zu Materialien aufbereitet wird, die wiederverwertet werden können. Oft muss man dabei aber Qualitätsverluste hinnehmen. Wie beim Recyclat aus PET-Abfall. Warum ist das so?

Nachhaltigkeit 2.0

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt.

Umweltschutz aus Tradition

Bei Werner & Mertz wird der Umweltschutz schon immer groß geschrieben. Das Unternehmen denkt und handelt ganzheitlich nachhaltig. Und die Ansprüche an das eigene Verhalten sind hoch. Deshalb betreibt Werner & Mertz seit vielen Jahren aktives Umweltmanagement. Zertifiziert und mehrfach ausgezeichnet.

Und was genau ist Recyclat?

Viele Menschen denken, dass der Müll, den sie so sorgfältig trennen, am Ende doch auf ein und demselben Haufen landet. Die ganze Sammelei mache also gar keinen Sinn. Ist das wirklich so? Nein, ist es nicht. Die Recyclingquote von Papier liegt bei ca. 83 Prozent. Glas lässt sich auch sehr gut wiederverwerten. Aluminium ebenso. Kunststoffe dagegen sind tatsächlich ein Problem. PET zum Beispiel ist ein sehr hochwertiger Kunststoff, aber nur ein Teil der PET-Abfälle kann bei der Neuproduktion wiederverwertet werden. Denn dafür muss der Abfall zunächst gesammelt, sortiert, gewaschen und geschreddert werden. So entstehen PET-Flakes, das sogenannte Recyclat. Doch um hochwertiges Recyclat für die Produktion neuer Verpackungen zu erhalten, wird vor allem sortenreines Recyclat benötigt. Auch selbst die kleinsten Verunreinigungen müssen ausgeschlossen werden. Und um das gewährleisten zu können, braucht man spezielle Sortiertechnologien. Die gibt es bereits. Aber sie kommen leider noch nicht so zum Einsatz, wie es wünschenswert wäre.

Die Recyclat-Initiative

Die Recyclat-Initiative von Werner & Mertz will das PET-Recycling weiter optimieren. Bereits jetzt können schon 80 Prozent der PET-Flaschen aus Recyclat hergestellt werden.

Verantwortungsvolle Unternehmen setzen sich daher dafür ein, dass diese neuen Technologien nun verstärkt zur Anwendung kommen. Denn hochwertiges Recyclat für die Neuproduktion von PET-Flaschen wird dringend benötigt. Das Unternehmen Werner & Mertz, bekannt durch die Marke Frosch, setzt sich derzeit im Rahmen einer Initiative gemeinsam mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) für mehr Nachhaltigkeit in der Abfallentsorgung ein. Die „Recyclat Initiative“ von Werner & Mertz will das PET-Recycling optimieren und die PET-Abfälle aus den Sammelsystemen besser wiederverwerten. Es soll so viel hochwertiges Recyclat wie möglich daraus gewonnen werden. Und die Initiative vermeldet bereits tolle Ergebnisse: Die PET-Flaschen der Marke Frosch werden bereits zu 100 Prozent aus Alplastik hergestellt. Und schon 20 Prozent des Recyclat stammt aus dem Gelben Sack. Tendenz steigend!

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