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Recycling contra Verbrennung

Die Umweltverschmutzung ist das größte Problem unserer Zeit. Recycling könnte dieses Problem lösen.

Es ist der helle Wahnsinn, wie viel Müll wir produzieren. Diese Abfallberge sind unser größtes Umweltproblem. Weltweit sind es ungefähr 3,5 Millionen Tonnen Müll- jeden Tag. Und die Wissenschaft glaubt, dass es bis zum Jahr 2100 sogar rund 11 Millionen Tonnen sein werden. Vor allem in den Städten der westlichen Industrieländer wachsen die Müllberge stetig an. In den privaten Haushalten sind es die Verpackungsmaterialien, die die Säcke füllen. Zumindest in Deutschland werden die Abfälle zwar fleißig getrennt. Und trotzdem wird nicht alles recycelt. Woran liegt das?

Was ist Recycling?

Recycling bezeichnet den Prozess, bei dem Abfälle wiederverwertet werden. Deren Ausgangsmaterial wird beim Recycling zu sogenannten Sekundärrohstoffen. Diese wiederum können zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden. Laut den EU-Richtlinien wird Recycling als Verwertungsverfahren definiert, durch das Abfallmaterialien zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke aufbereitet werden. Es schließt die energetische Verwertung aus. Energetische Verwertung bedeutet, dass Abfälle mit hohem Heizwert zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt werden - sie werden also verbrannt. Mit Recycling hat das nichts zu tun.

Initiative Frosch

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt. Lesen Sie mehr.

Effektives Recycling

Bisher wird das Potential aus dem Gelben Sack kaum genutzt. Die Recyclat-Initiative von Werner & Mertz will das ändern. Das Unternehmen wirbt für den Einsatz innovativer Recyclingverfahren, mit denen das Material aus dem Gelben Sack für die Herstellung neuer Verpackungen nutzbar gemacht werden kann. Lesen Sie hier, wie das geht.

Macht Recycling wirklich Sinn?

Man hört immer wieder, dass der Müll, den wir so gewissenhaft trennen, am Ende doch auf ein und demselben Haufen landet. Verbrennung statt Recycling. Macht die ganze Sammelei also gar keinen Sinn? Doch, macht sie. Die Abfälle können nur leider nicht alle gleich gut wiederverwertet werden. Das Recycling von Papier beispielsweise funktioniert sehr gut. Da liegt die Quote bei ca. 83 Prozent. Auch Glas lässt sich sehr gut wiederverwerten. Nur der Müll aus dem Gelben Sack ist ein Problem. Denn gerade das Recycling von Kunststoffen ist nicht so einfach. Das Material erreicht häufig nicht mehr die Qualität, die es vor dem Recycling hatte. Es kann also nicht mehr gleichwertig verarbeitet werden.

Recycling von PET

Hinzu kommt, dass Kunststoffe leider nicht biologisch abgebaut werden können. Daher werden sie meistens einfach verbrannt. Auch PET, ein sehr hochwertiger Kunststoff, erliegt diesem Schicksal. Denn nur ein kleiner Teil der PET-Abfälle kommt zum Recycling. Das Verfahren ist aufwendig. Zunächst muss der PET-Abfall sortiert, gewaschen und geschreddert werden. So entsteht das sogenannte PET-Recyclat. Dieses Recyclat kann bei der Produktion neuer PET-Verpackungen beigemischt werden. Für ein hochwertiges Recycling muss es allerdings „sortenrein“ sein. Und selbst Verunreinigungen im nicht mehr sichtbaren Bereich müssen ausgeschlossen werden. Und um das gewährleisten zu können, werden spezielle Sortiertechnologien benötigt.

Die Recyclat-Initiative

Reycycling First: die PET-Recyclat Initiative von Werner & Mertz zielt darauf ab, die riesigen Mengen an PET-Abfällen aus dem Gelben Sack zu nutzen.

Verantwortungsvolle Unternehmen zeigen jetzt Initiative. Um noch mehr Recyclat aus dem Abfällen aus dem Gelben Sack gewinnen zu können, wollen sie den Einsatz der neuen Sortieranlagen voran bringen. Das Unternehmen Werner & Mertz, bekannt durch die Marke Frosch, setzt sich gemeinsam mit dem NABU für mehr Nachhaltigkeit in der Abfallwirtschaft ein. Die Frosch PET-Flaschen besschon zu 80 Prozent aus recycelten PET-Abfällen. Und die „Recyclat Initiative“ von Werner & Mertz ist schon sehr erfolgreich. Die PET-Flaschen der Marke Frosch bestehen zu 100 Prozent aus Altplastik. Und schon 20 Prozent davon stammen aus dem Gelben Sack – Tendenz steigend!

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