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Recycling statt Entsorgung

Die Entsorgung von Plastikabfällen ist problematisch – mehr Recycling ist die Alternative.

Die Entsorgung von Abfällen ist das größte Problem unserer Zeit

3,5 Millionen Tonnen Müll fallen weltweit täglich an. Allein in Deutschland liegt die Menge bei ca. 450 Kilo pro Kopf im Jahr. Haus- und Sperrmüll, Bioabfälle, Altpapier, Glas und Plastik. Der Großteil dieses Müllbergs wird verbrannt. Dabei könnte die Entsorgung von Müll so viel umweltfreundlicher sein.

Macht Mülltrennung Sinn?

Es wird immer wieder in Frage gestellt, ob Mülltrennung wirklich Sinn macht. Landen nicht doch alle Abfälle zur Entsorgung auf der Deponie? Die Verbraucher sind verunsichert. Aber ja, auch Greenpeace bestätigt: es macht sehr viel Sinn, Müll zu trennen. Bei Papier liegt die Recyclingquote bei ca. 83 Prozent. Auch Glas kann man sehr gut recyceln. Nur der berüchtigte „Gelbe Sack“ ist ein Problemkind. Das Sortieren und Recyceln von Dosen und Aluminium ist zwar vergleichsweise unkompliziert – bei Kunststoffen sieht das aber schon ganz anders aus. Da sind die Verfahren sehr aufwendig und teuer. Deswegen wird nur etwas mehr als die Hälfte wiederverwertet – der Rest landet zur Entsorgung in den Müllverbrennungsanlagen.

Recycling statt Entsorgung

Die Entsorgung von Kunststoffen ist problematisch, denn sie können nicht biologisch abgebaut werden. Für eine umweltschonende Entsorgung ist eine Wiederverwertung durch Recycling notwendig. Dabei werden die Abfälle zu sogenannten Sekundärrohstoffen aufbereitet. So können sie wiederverwertet werden. Wofür, ist jedoch eine Frage der Qualität. Wie hochwertig die wieder gewonnenen Rohstoffe nach dem Recycling sind, hängt unter anderem von der Sortenreinheit der Abfälle ab. Mit Hilfe moderner Techniken ist es möglich, Kunststoffe nahezu sortenrein zu sortieren - aber die Entsorgung ist sehr viel günstiger.

Nachhaltigkeit 2.0

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt.

Umweltschutz aus Tradition

Bei Werner & Mertz wird der Umweltschutz schon immer groß geschrieben. Das Unternehmen denkt und handelt ganzheitlich nachhaltig. Und die Ansprüche an das eigene Verhalten sind hoch. Deshalb betreibt Werner & Mertz seit vielen Jahren aktives Umweltmanagement. Zertifiziert und mehrfach ausgezeichnet.

Recycling von PET

Wenn man sieht, wie viel Müll jährlich produziert wird und wie Rohstoffe immer knapper werden, kann die Verbrennung von Müll doch keine ernsthafte Alternative sein? Also warum wird nicht viel konsequenter recycelt? Für das Recycling von zum Beispiel PET werden die Abfälle gesammelt, sortiert, gewaschen und geschreddert. So entsteht PET-Recyclat - die Ausgangsbasis für neue PET-Verpackungen. Der glasklare Kunststoff wird vorwiegend für die Herstellung von Flaschen und Folien in der Lebensmittelindustrie, sowie für die Verpackungen von Wasch- und Reinigungsartikeln verwendet. Die gelben Säcke in den privaten Haushalten sind entsprechend voll damit. Zur hochwertigen Wiederverwendung von PET müssen Verunreinigungen im nicht sichtbaren Bereich ausgeschlossen werden. Um diese entsprechend ihrer Reinheit sortieren zu können, braucht es moderne Technologien. Die gibt es - aber sie sind teuer. Und so kommt es, dass Plastikabfälle zur Entsorgung doch immer wieder in den Müllverbrennungsanlagen landen.

Die Recyclat-Initiative von Frosch

Reycycling First: die PET-Recyclat-Initiative von Werner & Mertz zielt darauf ab, die riesigen Mengen an PET-Abfällen aus dem Gelben Sack zu nutzen.

Aber damit soll jetzt Schluss sein. Die Recyclat-Initiative der Firma Werner & Mertz, bekannt durch die Marke Frosch, will das Recyclingverfahren optimieren. Der Entsorgung über die Müllverbrennungsanalagen soll eine echte Alternative entgegengesetzt werden. Daher setzen sich die Mainzer zusammen mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) auch für mehr Nachhaltigkeit in der Entsorgung von Abfall ein. Die Recyclat Initiative will eine bessere Wiederverwendung von PET-Abfall aus dem Gelben Sack erreichen. Mithilfe der neuen Sortiertechnologien. Das funktioniert in Mainz schon sehr gut. Die PET-Flaschen der Marke Frosch bestehen bereits zu 100 Prozent aus Altplastik. Und schon 20 Prozent davon stammen aus dem Gelben Sack – Tendenz steigend.

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