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Umweltbewusstsein verändert die Wirtschaft

Das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung wächst. Und verändert die Wirtschaft.

Waldsterben, Rhein-GAU,Tschernobyl – seit den 1970er-Jahren fingen Umweltkatastrophen und Umweltverschmutzung an sichtbar zu werden. Den Menschen wurde klar, dass ihr Tun die Umwelt aus dem Gleichgewicht brachte. Daraufhin schärfte sich das Bewusstsein dafür, dass die Natur als Lebensgrundlage des Menschen nicht gefährdet werden durfte. Damals steckte das Umweltbewusstsein gesellschaftlich noch in den Kinderschuhen. Das ist heute anders. Was hat diese Veränderung bisher gebracht?

Was ist Umweltbewusstsein?

„Das Wissen um die vom Menschen ausgehende Gefährdung der natürlichen Umwelt, um die Bedeutung einer intakten Umwelt“. Das ist die Definition laut Duden. Wikipedia schreibt: „Das Umweltbewusstsein setzt sich zusammen aus dem Umweltwissen, den Umwelteinstellungen, den Verhaltensintentionen bezüglich der Umwelt und dem tatsächlichen Umweltverhalten eines Menschen.“ Das trifft es wohl ganz gut. Denn heute geht Umweltbewusstsein weit über die reine Kenntnis der Problematik hinaus. Die häufige Thematisierung in den Medien beeinflusste das Bewusstsein mit der Zeit und verbesserte den Informationsstand der Bevölkerung. Doch es hat sich auch die Wertehaltung vieler Menschen geändert. Umweltbewusstsein gehört für viele heute zum guten Ton.

Nachhaltigkeit 2.0

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt.

Umweltschutz aus Tradition

Bei Werner & Mertz wird der Umweltschutz schon immer groß geschrieben. Das Unternehmen denkt und handelt ganzheitlich nachhaltig. Und die Ansprüche an das eigene Verhalten sind hoch. Deshalb betreibt Werner & Mertz seit vielen Jahren aktives Umweltmanagement. Zertifiziert und mehrfach ausgezeichnet.

Umweltschutz und Konsum

Das veränderte Umweltbewusstsein zeigt sich auch darin, dass die Menschen in Deutschland heute viel bewusster einkaufen. Das hat kürzlich eine Studie der Otto Group zum Thema „Konsumethik“ hervorgebracht. Das heißt, das Angebot an Alternativen zu konventionellen Produkten wächst. Denn Verbraucher greifen nachweislich häufiger zur ökologischen Variante und sie fordern von den Herstellern ein umwelt- und klimaschonendes Handeln. Aber damit nicht genug. Spätestens seit der Wirtschaftskrise ist auch soziale Gerechtigkeit ein Thema. Verbraucher erwarten heute auch, dass ein Unternehmen sich seinen Mitarbeitern und Lieferanten gegenüber anständig verhält. Insgesamt wird der Ruf nach einer nachhaltigen Form des Wirtschaftens immer lauter. Damit wäre das Umweltbewusstsein mitten in der Marktwirtschaft angekommen.

Was heißt das für die Wirtschaft?

Umweltbewusstsein drückt sich heute verstärkt darin aus, wie Verbraucher einkaufen. Es geht jedoch nicht ausschließlich um umweltverträgliche Produkte, sondern um das Nachhaltigkeitsmanagement eines Unternehmens insgesamt. Nachhaltiges Handeln wird zum Wettbewerbsfaktor. Aber wie wird ein Unternehmen nachhaltig? Das sogenannte „Drei-Säulen-Modell“der UN setzte in den 1980er-Jahren erstmals die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Ziele einer Gesellschaft zueinander in Bezug. Damit sollte aufgezeigt werden, wie viel Einfluss die Koordination dieser Faktoren auf die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft hat. Und dieses Modell wird heute auch für das Nachhaltigkeitsmanagement von Unternehmen angewandt. Eine Unternehmung ist dann nachhaltig, wenn sie Ressourcen nur in dem Maß beansprucht, wie diese sich regenerieren. Auch im wirtschaftlichen Sinne. Das heißt, nicht über die Verhältnisse und auf Kosten anderer. Sozial nachhaltig bedeutet, sich Mitarbeitern und Partnern gegenüber angemessen und fair zu verhalten.

Ausgezeichnetes Umweltbewusstsein: Frosch trägt seit 2009 die renommierte Auszeichnung „Deutschlands nachhaltigste Marke“.

Umweltbewusstsein aus Prinzip: Die Marke Frosch

Unternehmen, die die nachhaltige Entwicklung fördern und natürliche Ressourcen in besonderer Weise schonen, erhalten seit 2008 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Doch wie genau das Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen verankert ist, wird bisher vorwiegend in Leitlinien formuliert. An verbindlichen Regelungen mangelt es noch. Das heißt, nach welchen Kriterien Nachhaltigkeit gemessen wird, ist nicht immer eindeutig. Aber es gibt einen Lichtblick: Das „Eco-Management and Audit Scheme“ der EU - kurz: EMAS. Es gilt im globalen Vergleich als das anspruchsvollste und umfassendste System. Es steht für freiwilliges Umweltmanagement und regelmäßige externe Umweltbetriebsprüfungen. Entwickelt wurde es für Unternehmen, die ihre Umweltleistung kontinuierlich verbessern wollen. Das Familienunternehmen Werner & Mertz setzt schon lange auf EMAS. Die Marke Frosch wurde zur vertrauenswürdigsten Marke (Most Trusted Brand) Deutschlands gewählt und trägt seit 2009 die renommierte Auszeichnung „Deutschlands nachhaltigste Marke“.

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