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Zu viel Abfall ist das Problem – was ist die Lösung?

Wir produzieren zwar zu viel Abfall, aber wir könnten das Problem lösen.

Die Weltbevölkerung produziert ungefähr 3,5 Millionen Tonnen Abfall - jeden Tag. Das ist eine Riesenmenge. Und es wird mehr. Forscher schätzen, dass es bis zum Jahr 2100 ungefähr 11 Millionen Tonnen sein werden. Das hat natürlich Folgen. Schon jetzt leiden besonders die Ozeane unter einer besonders großen Menge an Abfall. Dabei handelt es sich vor allem um Verpackungsmaterialien. Etwa Dreiviertel bestehen aus Kunststoffen. Das meiste davon sinkt auf den Meeresboden, der Rest schwimmt an der Oberfläche. Die Leidtragenden sind die Meeresbewohner. Sie verwechseln die Plastikteile mit Nahrung und nehmen sie auf. Häufig mit tödlichen Folgen. Der große Berg an Abfall ist eine Bedrohung für Mensch und Umwelt. Doch es gibt Möglichkeiten, sein Wachstum zumindest einzudämmen.

Mehr Wirtschaftswachstum = Mehr Abfall

Die westlichen Industrieländer produzieren heute am meisten Abfall. Vor allem in den Städten. Ein Stadtbewohner verursacht bis zu viermal so viel Abfall wie ein Landbewohner. Forscher aus Ontario (Kanada) haben im Jahr 2012 eine Bericht für die Weltbank verfasst, demzufolge es im Jahr 2025 täglich bereits mehr als sechs Millionen Tonnen Abfall sein könnten. Das wäre soviel, dass man damit eine 5000 Kilometer lange Reihe von Müllautos befüllen könnte. Angesichts solcher Bilder wird einem klar – das kann doch nicht so weitergehen! Einfacher gesagt als getan. Die Bevölkerung wächst, die Verstädterung nimmt zu und die Menge an Abfall wächst dort am meisten, wo das Wirtschaftswachstum besonders hoch ist. Wie derzeit in China. Aber auch die Wirtschaft in Afrika wird wachsen.

Zeit für eine Trendwende

Die Stadt San Francisco (USA) macht es vor: bis 2020 will sie den Abfall auf Null reduzieren. Schon heute werden 55 Prozent Abfall recycelt oder wiederverwertet. Damit sind die Amerikaner auf einem sehr guten Weg. Forscher meinen, dass ein verbessertes Ressourcenmanagement sowie technologische Fortschritte das meiste Potenzial für eine Trendwende in Sachen Abfall haben. Zum Beispiel könnten Verpackungen wesentlich umweltfreundlicher hergestellt werden. Oder: besser recycelt. Die technologischen Möglichkeiten für effizienteres Recycling von Abfall gibt es heute schon. Doch das Recycling von Kunstoffen ist wesentlich aufwendiger, als zum Beispiel das von Glas. Aber ist das ein Grund, es nicht zu tun?

Nachhaltigkeit 2.0

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt.

Umweltschutz aus Tradition

Bei Werner & Mertz wird der Umweltschutz schon immer groß geschrieben. Das Unternehmen denkt und handelt ganzheitlich nachhaltig. Und die Ansprüche an das eigene Verhalten sind hoch. Deshalb betreibt Werner & Mertz seit vielen Jahren aktives Umweltmanagement. Zertifiziert und mehrfach ausgezeichnet.

Recycling von Kunststoff - nicht ganz ohne

Für das Recycling von zum Beispiel PET wird der Abfall aus Kunststoff im Gelben Sack gesammelt und von den Entsorgern abgeholt. Dann wird es sortiert, gewaschen und geschreddert. Somit erhält man das sogenannte PET-Recyclat - die Ausgangsbasis für neue PET-Verpackungen. PET ist ein glasklarer Kunststoff, der vorwiegend für die Herstellung von Flaschen in der Lebensmittelindustrie sowie in der Wasch- und Reinigungsmittelindustrie verwendet wird. Um den PET-Abfall zur Wiederverwertung nutzen zu können, müssen diese Reste jedoch hochwertig und „sortenrein“ sein. Selbst Verunreinigungen im nicht mehr sichtbaren Bereich müssen ausgeschlossen werden. Und um diese Reinheit gewährleisten zu können, werden spezielle Sortiertechnologien benötigt.

Die Recyclat-Initiative von Frosch

Reycycling First: die PET-Recyclat-Initiative von Werner & Mertz zielt darauf ab, die riesigen Mengen an PET-Abfällen aus dem Gelben Sack zu nutzen.

Die Marke Frosch ist seit 1986 für Umweltschutz und Nachhaltigkeit bekannt. Die Frosch PET-Flaschen der Firma Werner & Mertz bestehen schon zu 100 Prozent aus Altplastik. Und bereits 20 Prozent davon stammen aus dem Gelben Sack. Tendenz steigend! Aber mehr noch: Das Familienunternehmen setzt sich im Rahmen einer Initiative mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) für mehr Nachhaltigkeit in der Entsorgung von Abfall ein. Die „Recyclat-Initiative“ von Werner & Mertz will das Recyclingverfahren durch den Einsatz der neuen Sortiertechnologien optimieren. Sie will somit zukunftsweisenden nachhaltigen Lösungen den Weg bereiten und über die eigene Branche hinaus neue Impulse geben.

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