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Wie funktionieren nichtionische Tenside?

Nichtionische Tenside haben einen großen Vorteil: sie können zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden.

Wie funktionieren Tenside?

Tenside bewirken, dass sich zum Beispiel Fett in Wasser löst. Und zwar so: Ein Tensidmolekül besteht aus einem „wasserliebenden“ (hydrophilen) Ende und einem „wasserabweisenden“ (hydrophoben) Ende. Die hydrophoben Enden lagern sich leicht an Schmutzteilchen (z.B. Fett) an. Dadurch bildet sich eine Art Hülle darum herum. Die hydrophilen Enden der Moleküle hingegen verbinden sich mit dem Putzwasser. So werden „Schmutzteilchen mit Tensidhüllen“ erzeugt, die sich im Wasser lösen. Innerhalb der verschiedenen Gruppen von Tensiden gehören nichtionische Tenside und anionische Tenside zu den wichtigsten.

Nachhaltigkeit 2.0

Die Kraft der Natur nutzen, nachhaltige Materialkreisläufe schaffen und Recyclingverfahren effektiver machen. Das sind die Ziele der Initiative Frosch. Das Unternehmen Werner & Mertz zeigt, was Innovation und Überzeugung so erfolgreich macht und was sich hinter der neuen Nachhaltigkeit verbirgt. Lesen Sie mehr.

Biologische Vielfalt erhalten

Alle Tier- und Pflanzenarten, ihre Lebensräume und ihr Zusammenwirken, bezeichnet man als biologische Vielfalt. Sie bildet unsere Lebensgrundlage. Deswegen setzt Werner & Mertz bei seinen Produkten auf pflanzliche Wirkstoffe aus heimischem Anbau. Mit unseren Biodiversitäts-Maßnahmen unterstützen wir den Erhalt der biologischen Vielfalt aktiv.

Was sind nichtionische Tenside?

Tenside unterscheiden sich zum Beispiel durch Ihre Beschaffenheit. Der Kopf eines Tensidmoleküls besteht aus geladenen Teilchen. Anionische Tenside haben einen negativ geladenen Kopf. Zum Beispiel Fettalkoholsulfate (FAS). Diese werden größtenteils aus Erdöl gewonnen. Nichtionische Tenside haben keine Ladung. Ein Beispiel ist Alkylpolyglucoside (APG). Ein Tensid auf Zuckerbasis. Nichtionische Tenside wie dieses haben viele Vorteile. Sie können zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Sie sind zudem hautfreundlicher, nicht giftig und biologisch gut abbaubar.

Nichtionische Tenside aus heimischem Anbau

Das Unternehmen Werner & Mertz setzt in der Produktion seiner Marke Frosch und seinen green-care-Produkten daher konsequent auf nichtionische Tenside auf der Basis von Pflanzenöl. Doch wer diesen Weg geht, kommt um den Einsatz des umstrittenen Palmkernöl leider nicht ganz herum. Werner & Mertz ist sich der Problematik jedoch sehr bewusst und hat daher nach Wegen gesucht, seinem eigenen Nachhaltigkeitsanspruch dennoch gerecht werden zu können. Mit Erfolg: Zum einen ist das Unternehmen Mitglied im RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil). Das heißt, es wird nur zertifiziertes Palmkernöl verwendet. Zum anderen setzen die Mainzer wieder einmal neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und bauen zunehmend einfach auf pflanzliche Tenside aus heimischem Anbau – Raps!

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