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Rettet den Regenwald!

Die Nachfrage nach Palmöl ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Für den Anbau von Ölpalmen muss immer mehr Regenwald weichen. Dabei gibt es Alternativen.

Muss es denn immer Palmöl sein?

Palmöl steckt in fast allen Produkten, die wir in unserem Haushalt finden: zum Beispiel in Schokolade, in Kosmetik und in Waschmitteln. Es ist das am meisten produzierte Pflanzenöl. Vor allem, weil es so günstig und so einfach weiterzuverarbeiten ist. Doch für den Anbau der Palmplantagen muss Regenwald weichen. Mit tragischen Folgen: Pflanzen- und Tierarten sterben aus und durch die Rodung wird massenhaft CO2 freigesetzt. Doch das Gute ist: es gibt Alternativen. Zum Beispiel bei der Produktion von Wasch- und Reinigungsmitteln.

Warum braucht man Öl in Waschmittel?

Seife ist das älteste Waschmittel und somit das älteste „Tensid“, das die Menschheit kennt. Zu ihrer Herstellung werden pflanzliche oder tierische Fette mit Lauge aufgekocht. So entstehen natürliche Tenside. Synthetische Tenside werden auf der Basis von Rohöl hergestellt. In den Rezepturen von Wasch- und Reinigungsmitteln werden - je nach Anbieter - sowohl natürliche, als auch synthetische Tenside verwendet. Die sorgen für die „Waschkraft“. Also dafür, dass sich zum Beispiel Fett in Wasser löst. Natürliche Tenside haben den Vorteil, dass sie hautfreundlicher, nicht giftig und biologisch gut abbaubar sind. Die meisten Hersteller setzen daher auf das günstige Palmöl. Es gibt jedoch eine wesentlich nachhaltigere Quelle.

Raps: Die nachhaltige Alternative zu Palmöl

Dank seines hohen Ölgehaltes wird Raps schon seit vielen Jahrhunderten kultiviert. Allerdings nicht als Futter- oder Nahrungsmittel, sondern vor allem als Brennstoff für Öllampen. Erst in den 1970er Jahren wurde ein Sorte gezüchtet, die nur noch wenig Erucasäure enthielt und daher nicht mehr bitter schmeckte. Bis heute findet der Raps vielfältige Verwendung, denn er gehört zu den bedeutendsten nachwachsenden Rohstoffen. Sein Einsatz in der Produktion von Tensiden für Wasch- und Reinigungsmitteln ist somit eine nachhaltige Alternative zum gängigen Palmöl.

Mit Innovation und Überzeugung findet man Lösungen

Im Gegensatz zu Palmöl enthält Rapsöl jedoch viele ungesättigte Fettsäuren. Sie bestehen aus Molekülketten, die sich durch Licht und Sauerstoff schneller verändern, als die von gesättigten Fettsäuren. Das Entwickler-Team von Werner & Mertz musste sich also etwas einfallen lassen, um die die hohe Qualität der Frosch-Produkte sowie die Verwendung in den transparenten, recycelbaren PET-Flaschen von Frosch gewährleisten zu können. Innovation, Kreativität und Überzeugung haben schließlich dazu geführt, dass bereits 2013 etliche Rezepturen von Frosch-Reinigern und -Pflegemitteln erfolgreich umgestellt wurden. Schrittweise soll nun die gesamte Produkt-Palette folgen.

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