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Presse

September 2016
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B.A.U.M.-Umweltpreis für Reinhard Schneider

Für Reinhard Schneider ist Nachhaltigkeit nicht nur gelebte Firmentradition, sondern bedeutet auch Potenzial für ständige Verbesserungen. Bei Werner & Mertz ist er der Initiator vieler Initiativen. Dafür wurde er nun ausgezeichnet.

Ausgezeichnetes Engagement

Die Recyclat-Initiative von Werner & Mertz ist mehrfach preisgekrönt. Sie setzt sich für mehr Nachhaltigkeit in der Abfallwirtschaft und echtes Kunststoff-Recycling ein und verfolgt ein Kreislaufprinzip, bei dem der Wertstoff Kunststoff aus dem Gelben Sack hochwertig wiederverwertet wird. Nun ist Reinhard Schneider, geschäftsführender Gesellschafter und Inhaber von Werner & Mertz, als Initiator vieler Nachhaltigkeitsinitiativen auch als Einzelperson mit dem B.A.U.M. Umweltpreis gewürdigt worden.

Mit diesem Preis würdigt der „Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.)“ die Arbeit der Manager, die die Umwelt- und Nachhaltigkeitsphilosophie für das Unternehmen verantworten und vorantreiben. Ausgewählt werden die Preisträger von einer 25-köpfigen Jury, der Personen aus Politik, Wirtschaft und Bildung angehören. Überreicht wurde der Preis von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks im Rahmen einer Feier am Vortag der "Woche der Umwelt" in Berlin.

Nachhaltigkeit erlebbar machen

Für Reinhard Schneider ist Nachhaltigkeit nicht nur gelebte Firmentradition, sondern bedeutet auch Potenzial für ständige Verbesserungen. Er stößt auch über die Firmengrenzen hinaus neue Initiativen für ein nachhaltigeres Wirtschaften an. Dabei setzt Schneider auf Kommunikation und Glaubwürdigkeit: „Nachhaltigkeit erlebbar machen – das ist unser Ziel. Es wird in Zukunft immer wichtiger werden, über das eigentliche Produkt hinaus Informationen über die generelle Herstellerphilosophie zu vermitteln, um Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu dokumentieren. Ein glaubhaftes Ökoprodukt kann nur von einem Unternehmen stammen, das Nachhaltigkeit konsequent in seinem Handeln umsetzt. Als Lenker eines Familienunternehmens mit einem längeren Planungshorizont als beispielsweisen einem börsennotierten Konzern kann man sicherlich andere Entscheidungen fällen, die dann im besten Fall eine Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie darstellen.“

Initiativen mit Signalwirkung

Werner & Mertz entwickelte sich insbesondere mit der Marke Frosch seit 1986 zum führenden Anbieter ökologisch orientierter Reinigungsmittel. Doch nicht nur das. Bereits 1995 wurde der Verpackungshersteller Alpla auf dem eigenen Werksgelände angesiedelt, wodurch 1500 Lkw-Fahrten und 570 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. Seine Umweltleistungen lässt das Unternehmen seit 2003 durch EMAS validieren, das Energiemanagement nach ISO 50001 seit dem Jahr 2013. Der Neubau der Hauptverwaltung 2010 wurde nach höchsten internationalen Maßstäben für nachhaltiges Bauen durchgeführt und mit LEED Platinum ausgezeichnet.

Die „Recyclat-Initiative“ wurde 2012 von Reinhard Schneider ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, PET-Verpackungen in einem geschlossenen Kreislauf zu führen und auf PET-Abfall als Wertstoff aus der Sammlung „Gelber Sack“ zurückzugreifen. Werner & Mertz stellt PET-Verpackungen nur aus Altplastik her und schon 20% davon stammen aus dem Gelben Sack. Als „open innovation“ ist die Initiative offen für alle Unternehmen, die sich daran beteiligen wollen. Die vielen Auszeichnungen und Würdigungen belegen ihren Nutzen und ihre starke Signalwirkung. Der B.A.U.M-Umweltpreis unterstreicht dies erneut.

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